9 Eigenschaften die ein SEO haben muss

Nach fast 2 Jahren als SEO muss ich mich glaube ich nicht mehr als Anfänger in dem Bereich betiteln. Als ich anfangs eigentlich als Redakteur oder Programmierer mein Praktikum bei Media Empire machen wollte, wusste ich nicht einmal, dass man die Suchergebnisse von Google und co. beeinflussen kann. Der Job selbst klang aber super interessant, weswegen ich mich dann für diesen Weg entschieden habe. In diesen 2 Jahren gab es sicherlich einige Hochs und Tiefs, aber ich habe viel gelernt, darunter auch, welche Eigenschaften meiner Person besonders gefragt wurden:

1. Vorwissen

Eine Person, die sich nicht schon mehrere Jahre intensiv mit dem Internet oder gar Computern beschäftigt, ist für den Job des SEOs eher ungeeignet. SEO kann sehr schnell sehr technisch werden, sei es nun die Erstellung von Formeln in Excel, On-Page Optimierung oder die Nutzung von Tools und sonstigen kleinen Helferlein. Geringe Grundkenntnisse können hier durchaus vom Vorteil sein, aber die Affinität zu technischeren Themen sollte auf jeden Fall bestehen.

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2. Themenaffinität

Wenn ihr euch zum ersten Mal etwas über SEO durchlest und euch nach der ersten halben Stunde nicht der absolute Wissenshunger überkommt, dann scheint das einfach nicht eure Materie zu sein. Nachdem ich meine erste Einführung zum Thema gelesen hatte, konnte mich keiner mehr stoppen und ich wollte immer mehr lernen; Linkbuilding, On-Page, Affiliate-Marketing, SEM, Social Media Marketing – Themen, deren Einfluss mich total fasziniert hat.

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3. Geduld

Der gesamte Lernprozess kann sehr langwierig werden. Man lernt natürlich auch nach 2 Jahren immer noch dazu, aber bis ich mein Grundverständnis von SEO entwickelt hatte, auf welches ich heute mit gutem Gewissen zurückblicken kann, hat es bestimmt mehr als ein halbes Jahr gedauert. Auch andere Prozesse als SEO können sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, z.B. bis der Erfolg der angewandten Techniken in den Sucherergebnissen sichtbar wird oder lange Diskussionen mit Kunden und Webmastern.

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4. Gute Sprachkenntnisse und Wortgewandtheit

Dies sind sicherlich Mindestanforderungen bei so ziemlich allen Berufen, die eine Kommunikation nach außen erfordern. Als SEO schreibt man aber Unmengen von Mails an Webmaster oder Kunden und muss dabei natürlich ein vertrauenswürdiges Bild aufweisen und die Personen überzeugen können, was durch Rechtschreibfehler nicht sonderlich gefördert wird. Manchmal muss auch ein neues Stück Content geschrieben werden und der SEO kennt sich am besten mit dem Thema aus – „Hallo“ an dieser Stelle :) .

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5. Analytisches Denken

Warum rankt diese Webseite so weit oben? Warum erhält dieses Stück Content bessere Social Signals als meins? Für welche Keywords soll meine Seite ranken? Könnte mir ein Link dieser Seite schaden? Diese Fragen hat sich wohl schon jeder SEO gefragt und hat sich danach mit einen Kopfsprung ins Meer von analytischen Daten und Statistiken gestürzt. Das wichtigste dabei: ihm macht das richtig viel Spaß. Wenn ihr euch also öfter die Frage stellt „Warum ist das so?“ und ihr euch danach durch einen Berg von Informationen kämpft um den Grund herauszufinden, solltet ihr diesem Punkt gegenüber gewappnet sein.

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6. Kreatives Denken

SEO entfernt sich immer mehr vom sturen Linkbuilding und der On-Page Bastelei und verschmilzt immer mehr mit dem klassischen Marketing. Der Begriff Content-Marketing sollte auch keinem SEO mehr ein Fremdbegriff sein. Für eine erfolgreiche Content-Marketing Kampagne braucht es aber auch ein paar schlaue Köpfe, die Ideen für den Content entwickeln und meistens müssen auch hier die SEOs ihren Kopf hergeben. Auch sieht man bei viralen Marketing-Kampagnen immer deutlicher, dass sich außergewöhnliche und neue Ideen von den anderen stark abheben und wesentlich mehr Erfolg einbringen.

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7. Selbständige Arbeitsweise

Liegt ihr gerne mal auf der faulen Haut und macht immer erst Alles auf dem letzten Drücker oder könnt ihr euch eure Zeit gut einteilen und konzentriert bei der Arbeit bleiben? Wenn letzteres auf euch zutrifft, dürft ihr diesen Punkt auch abhaken, denn als SEO hat man meistens seine monatlichen Aufgaben, die erfüllt werden müssen. Eine gewisse Kontinuität und Eigenmotivation, ohne dass der Chef dauerhaft über die Schulter blicken muss, sind ein wichtiger Bestandteil eines SEOs.

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8. Selbstbewusstsein

Wohl eine der wichtigsten Regeln, die ich gelernt habe, ist: weniger fragen, mehr machen! Und dafür braucht es eine Menge Selbstbewusstsein, um hinter seinen Taten stehen zu können und diese ohne Absicherung auszuführen. Klar, bei wichtigen Sachen sollte man immer nochmal nachfragen, aber als SEO lernt man einfach mehr durch ausprobieren und testen.
Ein selbstbewusstes Auftreten kann auch bei den zahlreichen Networking-Events nicht schaden, denn dadurch lassen sich wesentlich einfacher neue Kontakte knüpfen.

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9. Allgemeinwissen / Allrounder-Fähigkeiten

Wie man schon an der vorherigen Punkten sehen kann, muss ein SEO kreativ, gleichzeitig aber auch analytisch denken können. Er muss sprachgewandt sein und mit seinem Selbstbewusstsein überzeugen können. Der Beruf des SEOs hat sich immer mehr zum Allrounder-Job entwickelt; man muss in den verschiedensten Gebieten agieren und planen können. Dazu benötigt es noch eine Menge Allgemeinwissen, da man sich die Themenbereiche meistens nicht aussuchen kann.

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Wenn ihr nun alle dieser Punkte abhaken konntet, seid ihr für den Job eines SEOs gemacht! Ich sage nicht, dass man unbedingt alle die Punkte benötigt, um als SEO starten zu können, aber in Sachen „Spaß am Job“ könnte es durchaus vorteilhaft sein.

 

Du bringst das alles mit?

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